Terms and Conditions

Stand: Juli 2026

§ 1 Geltungsbereich und Anbieter

(1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für alle Verträge über die auf der Website angebotenen Dienstleistungen zwischen dem Kunden und dem Anbieter Bilal Pelvan – Digital Solutions, Einzelunternehmen (Inhaber Bilal Pelvan), Betreiber des Online-Shops „Buildentra", c/o IP-Management #9779, Ludwig-Erhard-Str. 18, 20459 Hamburg.

(2) Der Anbieter richtet sein Angebot an Verbraucher (§ 13 BGB) und an Unternehmer (§ 14 BGB). Regelungen, die nur für eine dieser Gruppen gelten, sind ausdrücklich gekennzeichnet.

(3) Abweichende Bedingungen des Kunden gelten nur, wenn der Anbieter ihnen in Textform zustimmt.

§ 2 Leistungsgegenstand

(1) Der Anbieter erstellt und richtet Shopify-Online-Shops ein. Der Umfang richtet sich nach dem gebuchten Paket und den gebuchten Add-ons und kann insbesondere umfassen:

  • Einrichtung und Konfiguration des Shopify-Stores (Theme, Zahlungs- und Versandeinstellungen, rechtliche Grundseiten)
  • Nischen- und Produktrecherche
  • Namensfindung
  • Logo- und Branding-Design
  • Anbindung einer Domain sowie Sicherheitseinrichtung
  • SEO-Grundkonfiguration und Store-Optimierung
  • Zugang zum Discord-Community-Server, der in jeder Bestellung enthalten ist
  • Support über Discord und E-Mail nach dem gebuchten Support-Level

(2) Maßgeblich für den geschuldeten Umfang ist die Leistungs- bzw. Produktbeschreibung zum Zeitpunkt der Bestellung. Geschuldet ist die vertragsgemäße Erstellung und Konfiguration des Stores; ein wirtschaftlicher Erfolg – etwa Umsatz, Gewinn, Besucherzahlen oder Conversions – ist nicht Gegenstand des Vertrages (siehe § 9).

§ 3 Vertragsschluss

(1) Die Darstellung der Leistungen auf der Website ist kein bindendes Angebot, sondern eine Aufforderung an den Kunden, ein Angebot abzugeben.

(2) Mit Absenden der Bestellung gibt der Kunde ein verbindliches Angebot auf Abschluss eines Dienstleistungsvertrages ab. Der Vertrag kommt mit der Auftragsbestätigung des Anbieters in Textform (E-Mail) zustande.

(3) Der Kunde gibt im Bestellprozess an, ob er als Verbraucher oder als Unternehmer handelt. Wer als Unternehmer bestellt, bestätigt damit, die Leistung für seine gewerbliche oder selbstständige berufliche Tätigkeit zu beziehen.

§ 4 Mitwirkungspflichten des Kunden

(1) Der Kunde stellt alle für die Leistung erforderlichen Informationen, Zugangsdaten und Materialien rechtzeitig und vollständig bereit, insbesondere den Zugang zu seinem Shopify-Account sowie Produktangaben, Bildmaterial und Branding-Vorgaben.

(2) Der Kunde schließt ein eigenes Shopify-Abonnement ab und trägt dessen Kosten selbst.

(3) Kommt der Kunde seinen Mitwirkungspflichten nicht oder verspätet nach, verlängern sich die Bearbeitungszeiten entsprechend. Die Bearbeitungszeit nach § 5 beginnt erst, wenn alle erforderlichen Informationen und Zugänge vorliegen.

§ 5 Bearbeitungszeit und Leistungserbringung

(1) Der Anbieter beginnt nach Vertragsschluss und vollständiger Mitwirkung des Kunden mit der Leistung. Die angestrebte Bearbeitungszeit richtet sich nach dem gebuchten Paket und beträgt in der Regel 48 Stunden (Pakete Basic und Standard) bzw. bis zu vier Werktage (Pakete Profi und Premium).

(2) Diese Zeiten sind Richtwerte und keine verbindlichen Fixtermine, sofern nicht ausdrücklich in Textform etwas anderes vereinbart wird.

(3) Die Übergabe erfolgt digital, etwa durch Einrichtung im Account des Kunden oder Bereitstellung eines Zugangs- bzw. Import-Links.

(4) Verzögerungen, die auf Dritten beruhen – insbesondere Shopify, Domain-Registrare oder Zahlungsdienstleister –, hat der Anbieter nicht zu vertreten.

§ 6 Preise und Zahlung

(1) Es gelten die zum Zeitpunkt der Bestellung angegebenen Preise. Sie sind Endpreise. Der Anbieter ist Kleinunternehmer im Sinne des § 19 UStG und weist daher keine Umsatzsteuer aus.

(2) Da ausschließlich digitale Dienstleistungen erbracht werden, entstehen keine Versandkosten.

(3) Die Vergütung ist als Einmalzahlung vor Leistungsbeginn fällig. Zur Verfügung stehen die Zahlung per Kredit-/Debitkarte über Shopify Payments (technischer Abwickler: Stripe) sowie die Zahlung per Banküberweisung.

(4) Der Anbieter kann den Beginn der Leistung vom vollständigen Zahlungseingang abhängig machen.

§ 7 Nutzungsrechte an Arbeitsergebnissen

(1) Mit vollständiger Zahlung erhält der Kunde ein einfaches, nicht übertragbares Nutzungsrecht an den erstellten Arbeitsergebnissen (Store-Konfiguration, Design-Elemente, Logo) für den eigenen geschäftlichen Betrieb.

(2) Eine Weitergabe oder Weiterveräußerung der Arbeitsergebnisse an Dritte bedarf der Zustimmung des Anbieters in Textform.

(3) Der Anbieter darf die erstellten Arbeiten als Referenz verwenden, etwa in einem Portfolio, solange der Kunde dem nicht widerspricht.

(4) Beruhen Ergebnisse auf Assets Dritter (z. B. lizenzpflichtige Stockfotos oder Theme-Elemente), gelten deren Lizenzbedingungen. Der Anbieter weist den Kunden auf wesentliche Einschränkungen hin.

§ 8 Discord-Community

(1) Mit Vertragsschluss erhält der Kunde Zugang zum Discord-Server des Anbieters. Der Zugang dient dem Austausch, dem Erhalt von Informationen und dem Support.

(2) Der Kunde hält die auf dem Server einsehbaren Community-Regeln ein.

(3) Bei schwerwiegenden oder wiederholten Verstößen (etwa Beleidigungen, Spam, rechtswidrige Inhalte, Belästigung) kann der Anbieter den Kunden nach vorheriger Abmahnung vom Server ausschließen. Wurde die Hauptleistung bereits erbracht, begründet der Ausschluss keinen Anspruch auf Rückzahlung.

(4) Discord wird von der Discord Inc. betrieben und unterliegt deren Bedingungen. Auf Verfügbarkeit und Betrieb hat der Anbieter keinen Einfluss.

§ 9 Kein Erfolgsversprechen

(1) Geschuldet ist die vertragsgemäße Erstellung und Einrichtung des Stores. Ein wirtschaftlicher Erfolg (Umsatz, Bestellungen, Besucher, Conversions, Gewinn) wird weder geschuldet noch zugesichert.

(2) Hinweise und Empfehlungen des Anbieters zu Marketing, SEO oder E-Commerce sind unverbindlich und begründen keine Erfolgshaftung.

§ 10 Plattform- und Drittanbieterabhängigkeit

(1) Die Leistungen setzen die Nutzung von Shopify voraus. Shopify unterliegt eigenen Bedingungen, Preisen und Richtlinien, auf die der Anbieter keinen Einfluss hat.

(2) Der Kunde ist für die Einhaltung der Shopify-Bedingungen selbst verantwortlich. Kontosperrungen infolge eigener Verstöße fallen nicht in den Verantwortungsbereich des Anbieters.

(3) Für Apps Dritter gelten deren Bedingungen und Kosten. Für deren Funktion und Verfügbarkeit haftet der Anbieter nicht.

(4) Domains werden über externe Registrare registriert. Eine Gewähr für die Verfügbarkeit einer Wunsch-Domain besteht nicht.

§ 11 Haftung

(1) Der Anbieter haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit sowie für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit.

(2) Bei einfacher Fahrlässigkeit haftet der Anbieter nur bei Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht (Pflicht, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrages erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde vertrauen darf), und zwar begrenzt auf den vertragstypisch vorhersehbaren Schaden.

(3) Im Übrigen ist die Haftung für einfache Fahrlässigkeit ausgeschlossen.

(4) Die Haftung nach dem Produkthaftungsgesetz und aus einer übernommenen Garantie bleibt unberührt.

(5) Die vorstehenden Beschränkungen gelten auch zugunsten der Erfüllungsgehilfen des Anbieters.

§ 12 Gewährleistung

(1) Der Anbieter erbringt seine Leistungen mit der gebotenen Sorgfalt.

(2) Weicht die Leistung wesentlich von der vereinbarten Beschreibung ab, hat der Kunde Anspruch auf Nacherfüllung. Schlägt diese fehl, gelten die gesetzlichen Rechte.

(3) Gegenüber Verbrauchern gelten die gesetzlichen Gewährleistungsrechte.

(4) Gegenüber Unternehmern beträgt die Verjährungsfrist für Mängelansprüche zwölf Monate ab Abnahme; die gesetzliche Untersuchungs- und Rügeobliegenheit gilt entsprechend.

§ 13 Widerrufsrecht für Verbraucher

Verbrauchern steht ein 14-tägiges Widerrufsrecht zu. Einzelheiten und das Muster-Widerrufsformular enthält die gesonderte Widerrufsbelehrung.

Der Anbieter erbringt Dienstleistungen. Das Widerrufsrecht erlischt vorzeitig, wenn der Anbieter die Dienstleistung vollständig erbracht hat und mit der Ausführung erst begonnen hat, nachdem der Verbraucher ausdrücklich zugestimmt und bestätigt hat, dass er sein Widerrufsrecht mit vollständiger Vertragserfüllung verliert (§ 356 Abs. 4 BGB). Diese Zustimmung und Bestätigung holt der Anbieter im Bestellprozess ein.

§ 14 Schlussbestimmungen

(1) Es gilt deutsches Recht unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Bei Verbrauchern bleiben zwingende Schutzvorschriften ihres Aufenthaltsstaates unberührt.

(2) Ist der Kunde Unternehmer, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus dem Vertragsverhältnis Hamburg.

(3) Sollte eine Bestimmung unwirksam sein, bleibt der übrige Vertrag wirksam.

(4) Der Vertragstext wird gespeichert und dem Kunden auf Anfrage zugänglich gemacht. Die AGB sind jederzeit auf der Website abrufbar.